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Überstunden auszahlen

Du bezahlst einem Mitarbeiter aufgelaufene Überstunden aus. Die Stunden werden von seinem Überstundensaldo abgezogen.

So kommst du hierher

  1. Öffne in der Seitenleiste unter Arbeitszeit-Verwaltung die Mitarbeiterübersicht.
  2. Wähle einen Mitarbeiter aus.
  3. Klicke im Fenster Arbeitszeit des Mitarbeiters verwalten auf die Schaltfläche Überstunden ausbezahlen.

Voraussetzungen

Der Mitarbeiter muss ein aktives Arbeitszeitmodell haben.

So gehst du vor

  1. Wähle eine Art aus dem Auswahlfeld, unter der die Auszahlung verbucht werden soll. Dieses Feld siehst du nur, wenn mehrere Zeitbuchungsarten für Auszahlungen eingerichtet sind.

  2. Trage das Datum ein, an dem die Auszahlung wirksam wird. Das Datum muss in der Gültigkeitsdauer des aktuellen Arbeitsvertrags liegen.

  3. Trage im Feld Dauer ein, wie viele Stunden und Minuten du auszahlen möchtest. Du kannst die Stunden und Minuten jeweils einzeln eingeben oder beide zusammen.

    • Das Fenster zeigt dir den aktuellen Saldo des Mitarbeiters an. Liegt der Saldo im Negativen oder wird durch die Auszahlung negativ, erscheint ein Hinweis.
    • Wenn noch Guthaben vorhanden ist, kannst du mit der Schaltfläche Ganzen Saldo auszahlen den gesamten verfügbaren Betrag eintragen.
  4. Klicke auf Speichern. Die Überstunden werden jetzt ausgezahlt und vom Saldo abgezogen. Eine Bestätigung erscheint kurz auf dem Bildschirm.

Aufbau des Fensters

Aktueller Saldo (nur im Bearbeitungsmodus sichtbar): Zeigt dir das aktuelle Überstundenguthaben des Mitarbeiters in Stunden und Minuten. Ein positiver Wert (grün) bedeutet Überstunden, ein negativer (rot) bedeutet Fehlzeiten.

Ganzen Saldo auszahlen (nur im Bearbeitungsmodus sichtbar): Diese Schaltfläche erscheint nur, wenn noch Überstunden vorhanden sind. Sie füllt das Feld Dauer automatisch mit dem verfügbaren Guthaben.

Was danach passiert

Die Auszahlung wird gespeichert und sofort vom Saldo des Mitarbeiters abgezogen. Das Fenster schließt sich danach automatisch. Du kannst die Auszahlung jederzeit nachträglich einsehen und rückgängig machen, indem du die Arbeitszeit eines Mitarbeiters nachträglich änderst.

Tipps und Hinweise

  • Wenn der Saldo nach der Auszahlung negativ wird, erscheint ein Hinweis – die Auszahlung wird trotzdem verbucht. Das kann sinnvoll sein, wenn du Fehlzeiten ausgleichst oder Zahlungen nachträgglich korrigierst.
  • Überstunden, die du aussetzt, verringern sich nicht von selbst. Du musst sie aktiv auszahlen, wenn der Mitarbeiter sie nicht als Freizeit nehmen soll.

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