weboffice.digital - Dokumentation
Branche Beauty Branche Gastro Branche Handel
PDF

Kasse anlegen und erste Schritte

Kasse anlegen und erste Schritte

Du richtest deine erste Kasse ein, damit dein Team Verkäufe verbuchen kann. Nach der Einrichtung kannst du Artikel und Kategorien verwalten und einen Kassentag öffnen, um zu arbeiten.

Voraussetzungen

Du brauchst das Recht, Kassen anzulegen. Es gibt keine anderen Voraussetzungen.

So gehst du vor

Neue Kasse anlegen

  1. Öffne das Fenster zum Anlegen einer neuen Kasse.
  2. Gib einen Namen der Kasse ein – wähle einen kurzen, aussagekräftigen Namen, unter dem dein Team die Kasse erkennt.
  3. Wähle das Land – dies bestimmt die Steuersätze und andere landesspezifische Einstellungen.
  4. Wähle einen Standort – die Kasse wird diesem Ort zugeordnet. Du kannst auch „Kein Standort" wählen und die Zuordnung später ändern.
  5. Klicke Speichern – die Kasse ist jetzt erstellt.

Artikel und Kategorien vorbereiten

Bevor du an der Kasse arbeiten kannst, solltest du deine Artikel in Kategorien organisieren.

  1. Öffne deine Artikel­verwaltung und lege Kategorien an – beispielsweise „Getränke", „Speisen" oder „Dienstleistungen". Kategorien helfen dir später, Artikel in der Kasse schnell zu finden.
    • Für jede Kategorie: Vergib einen Namen, wähle eine Farbe und ein Icon. Du kannst Kategorien auch verschachteln – erstelle Unterkategorien für feinere Gliederung. Entscheide auch, ob die Kategorie in der Kasse angezeigt werden soll.
    • Artikel zuweisen: Ordne deine Artikel den passenden Kategorien zu.

Kassentag öffnen

Bevor du Verkäufe erfasst, musst du einen Kassentag öffnen – das ist der Start für die tägliche Arbeit.

  1. Öffne die Kasse, die du gerade angelegt hast.
  2. Du siehst eine Meldung, dass kein Kassentag geöffnet ist.
  3. Klicke Neuen Tag eröffnen – es wird ein neuer Kassentag für heute erstellt. Das System fragt dich zur Bestätigung.

An der Kasse arbeiten

Sobald der Kassentag offen ist, kannst du Verkäufe verbuchen:

  1. Artikel auswählen: Die Artikel deiner Kategorien werden als Schaltflächen oder Kacheln angezeigt. Klicke auf einen Artikel, um ihn in den Warenkorb zu legen.
  2. Warenkorb verwalten:
    • Jeder hinzugefügte Artikel erscheint rechts in der Positionsliste. Du kannst die Menge ändern, Positionen anpassen oder entfernen.
    • Wenn nötig, ordne einen Kunden zu – klicke dazu auf die Schaltfläche „Kunde zuweisen" oder „Kunde ändern".
  3. Zahlung abschließen: Klicke ZAHLEN, wenn alle Positionen im Warenkorb richtig sind. Es öffnet sich ein Zahlungsfenster – wähle die Zahlungsart und schließe ab.

Aufbau der Kasse

Die Kassenoberfläche teilt sich in zwei Bereiche:

  • Linker Bereich (Artikel): Zeigt deine Artikel­kategorien. Klicke auf eine Kategorie, um ihre Artikel oder Unterkategorien zu sehen. Ein Pfeil-Symbol führt dich einen Schritt zurück.
  • Rechter Bereich (Warenkorb & Funktionen):
    • Registerkarte „Positionen": Listet alle Items im aktuellen Beleg auf, mit Menge und Preis. Hier siehst du auch Rabatte, Gutscheine und Aktionen.
    • Registerkarte „Funktionen": Bietet zusätzliche Optionen wie Gutschein­verkauf oder Tagesabschluss.
    • Schaltflächen am unteren Ende: ZAHLEN, Kunde zuweisen und ggf. weitere Optionen wie Lieferschein oder Angebot.

Auf Mobilgeräten wird der Bereich für den Warenkorb eingeblendet, wenn du es brauchst.

Was danach passiert

  • Die Transaktion wird gespeichert und der Beleg ist abgeschlossen.
  • Der Warenkorb wird geleert, und du kannst den nächsten Verkauf beginnen.
  • Am Tagesende schließt du den Kassentag ab – dazu gibt es in den Funktionen einen separaten Punkt.

Tipps und Hinweise

  • Kategorien sind optional, aber hilfreich: Du kannst auch ohne Kategorien arbeiten, aber eine saubere Struktur macht die Arbeit schneller.
  • Artikel mit Varianten: Wenn ein Artikel Größen, Farben oder andere Optionen hat, fragt dich die Kasse beim Auswahl, welche Variante du nehmen möchtest.
  • Liefer- oder Rechnungsadresse: Wenn ein Verkauf eine Lieferadresse braucht, nutze die Schaltfläche ZAHLUNG MIT LIEFERSCHEIN statt einfach nur „Zahlen".
  • Mitarbeiter zuordnen: Falls eingestellt, kannst du jede Position einem Mitarbeiter zuordnen – das hilft bei der Auswertung nach Person.
  • Seriennummern: Manche Artikel verlangen eine Seriennummer (z. B. Gutscheine). Das System fordert dich dazu auf, wenn nötig.

Suche